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Posts Tagged ‘Kommunikation’

Researching the Everyday Mediatization of Religion

by Xabier Riezu Arregui


“Mediatized Worlds of Religion: Researching the Everyday Mediatization of Religion Empirically” was the title of the lecture on August 05. The professor Andreas Hepp of the University of Bremen talked to us about the importance of taking mediatization processes into account in our research projects. His lecture was aimed to provide us with the conceptual tools for that purpose. Hepp says there are two extreme positions with regard to the meaning of “mediatization”. The first one discusses mediatization as a “logic of the media”. According to this approach, there is one specific logic of the media, and what we can study is how actors and organizations accommodate to that logic. The second position on the contrary, contends that the society is shaped through a lot of acts of appropriation, interpretation, and resistance; not necessarily media related. Furthermore, the media-related pressures are too heterogeneous to be reduced to one media logic.

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So verschieden können Blogs sein! – „Brightsblog“ vs. „Himmel und Erde“

von Hannah Grünenthal

Nachdem ich mich in meinem vorigen Essay mit der Theorie des Analysemodells für Praktiken des Bloggens nach Jan Schmidt beschäftigt habe, werde ich in diesem Essay andeuten, wie es praktisch angewandt werden kann. Ich habe zwei religionswissenschaftlich interessante Blogs als Beispiele zur Anwendung ausgewählt, die ich zunächst kurz vorstellen möchte:

brightsblog.wordpress.com

brightsblog.wordpress.com ist der Blog der Brights. Hier eine kurze Beschreibung des Blogs: Der Blog wird von den „Brights“ geführt. Was ist ein Bright?

A bright is a person who has a naturalistic worldview. A bright’s worldview is free of supernatural and mystical elements. The ethics and actions of a bright are based on a naturalistic worldview.

Auf diesem Blog werden Artikel verlinkt, die im weiteren Sinne Religion zum Thema haben. Im weiteren Sinne deshalb, weil einerseits der Begriff „Religion“ weit gefasst ist und andererseits das Thema Religion oft nur am Rande eine Rolle spielt. Die Artikel an sich sind oft pro-Religion geschrieben, da sie aus religiösen Online-Journalen oder Blogs entnommen sind. In den Kommentaren werden die „Schwachpunkte“ aufgezeigt, also aufgezeigt, wo aufgrund religiöser Vorannahmen oder Argumentationen „falsche“ Schlussfolgerungen gezogen wurden.

Religionswissenschaftlich interessant ist der Blog der Brights, da hier vor allem religiöse Themen besprochen und diskutiert werden, und zwar aus „atheistischer“, das heißt in diesem Fall fast ausschließlich anti-religiöser, Sicht. Weiterlesen …

Bloggen als kommunikativer Vorgang?

von Hannah Grünenthal

Schließt man sich der Definition an, Kommunikation sei der …

„wechselseitige Austausch von Gedanken in Sprache, Mimik, Gestik, Schrift oder Bild zu verstehen. Kommunikation ist ein Prozess der Übermittlung und Vermittlung von Informationen durch Ausdruck und Wahrnehmung (Transaktion) von Zeichen aller Art“
(Quelle, wie verfügbar am 04.02.2009)

… dann schon. Anders als bei face-to-face-Situationen fehlen allerdings bei computerbasierter Kommunikation einige Kontextinformationen, wie Mimik, Gestik, Stimmhöhe, der gemeinsame Raum und so weiter. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, solche Informationen auch anders zu übermitteln (über Emoticons etc.). Wichtig ist, dass bei onlinebasierten Interaktionen genau wie bei face-to-face-Interaktionen bestimmte Regeln und Normen gelten (und zwar sowohl implizite als auch explizite), die den Teilnehmern generieren, welches Verhalten erwünscht ist und welches sie erwarten können. Dennoch stellt Kommunikation via Internet eine völlig neue Kommunikationssituation dar, an die die bereits vorhandenen Kommunikationsmodelle angepasst und auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden müssen.

Im Folgenden stelle ich Jan Schmidts Analysemodell für Praktiken des Bloggens vor. Es ist entnommen aus seinem Buch „Weblogs. Eine Kommunikationssoziologische Studie“ von 2006. Grob zusammengefasst gibt es drei Felder ( Regeln , Relationen und Software ), die sich gegenseitig beeinflussen. Sie bilden den Rahmen für die Nutzung des Blogs, die Nutzungsepisode. Je nachdem, wie die drei Felder beschaffen sind, bilden sie verschiedene Computerrahmen, innerhalb deren das Internet genutzt wird.

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