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Archive for the ‘trailerpark’ Category

The Blog has moved!

Dear reader, we continue the blog project on our own domain at http://playground.0religion1.com/.

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Kategorien:trailerpark

Religionswissenschaftliche Blogger gesucht!

11.04.2009 Kommentare aus

von Simone Heidbrink

Nachdem sich unser Heidelberg-Bremer Koop-Seminar „The Internet is the Trailer Park for the Soul“ im Wintersemester 2008/09 unter anderem mit der religiösen Blogosphäre beschäftigt hat, die mit (laut Technorati-Abfrage vom 10.4.) rund 50.000 mit dem Begriff „Religion“ getaggten Blogs einen durchaus beachtlichen Raum einnimmt, soll nun die Frage nach der religionswissenschaftlichen Blogosphäre gestellt werden!

Denn die scheint bislang noch recht übersichtlich zu sein. Im deutschsprachigen Raum gibt es zum einen den Blog der Religionswissenschaftlerin und IT-Expertin Kerstin Probiesch, die auf Religionswissenschaft.info „Nachrichten aus Religionen und Religionswissenschaft“ aufbereitet und wiedergibt sowie auf Veranstaltungen, Veröffentlichungen u.ä. aus der religiösen und religionswissenschaftlichen Landschaft vor allem im deutschsprachigen Raum hinweist. Der Blog wird häufig aktualisiert und bietet oft tagesaktuelle Informationen; sowohl die große Vielfalt der Kategorien als auch die ausführliche Blogroll spiegeln das breite Repertoire an religiösen Richtungen und Themen, die besprochen werden. Religionswissenschaft.info versteht sich dabei vor allem als Informationsplattform.

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Der promovierte Religionswissenschaftler Michael Blume bloggt seit Januar 2007 auf Religionswissenschaft aus Freude, einem Blog, der es in den Wissenschaftsblog-Charts des Wissenschaftscafe im November 2008 als einer der wenigen kulturwissenschaftlichen Blogs sogar unter die Top 30 geschafft hat! Blume promovierte über „Neurotheologie“, d.h. die Thesen von Hirnforschern zur Religion und forscht derzeit zum Thema Evolutionsbiologie. Das Themenspektrum seines Blogs reicht von Religionen und Demographie über Religiöse Identitäten in Europa bis hin zu Hirnforschung und Evolutionsbiologie, letzteres seit März 2008 auch in seinem WISSENSlog „Natur des Glaubens“, für den er im März diesen Jahres sogar mit dem SciLogs-Preis für hervorragendes Bloggen zu wissenschaftlichen Themen ausgezeichnet wurde!

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Mehr religionswissenschaftliche Blogs scheint es in der deutschsprachigen Blogosphäre zu religionswissenschaftlichen Themen nicht zu geben. Oder?

Deshalb unser Aufruf an alle religionswissenschaftlichen Blogger: Bitte meldet euch!

Wir freuen uns über alle Hinweise zu deutschsprachigen und internationalen Blogs zum Thema und würden deren Autoren gerne einladen, sich und ihren Blog hier auf „Webreligion“ vorzustellen.

Religionsbeiträge in Wikipedia

von Maria Danziger

Wie nützlich sind Wikis als Instrumente des religiösen Ausdrucks?

Um dies beantworten zu können, muss erstmal erklärt werden, was ein Wiki eigentlich ist. Natürlich findet man auch unter diesem Begriff sofort einen Wikipediaeintrag , der für eine einfache kurze Erklärung sehr nützlich scheint und auf den ich mich für meine Erklärung auch hauptsächlich beziehe.
Das Hypertextsystem eines Wikis (hawaiisch für „schnell“), auch WikiWiki oder WikiWeb genannt, ermöglicht nicht nur das Lesen dessen Inhalte, sondern bietet auch online die Möglichkeit einer Überarbeitung oder kompletten Veränderung des Beitrags an (Vgl. das freie Verzeichnis öffentlicher Wikis).  Die Wiki-Software oder Wiki-Engine , die hinter einem Wiki steht, verringert den Editieraufwand, d. h. es ist kein besonderer Aufwand nötig, einen Beitrag online zu verändern oder zu kommentieren. Einzelne Seiten und Artikel eines Wikis sind durch Links miteinander verbunden, so dass eine schnellere Recherche zu Stande kommt. Es sind also keine besonderen Kenntnisse, oder ein großer Lernaufwand nötig, um mit einem Wiki zu arbeiten. Jeder kann darauf zugreifen und Inhalte verfassen oder ändern.

Das klingt für mich nun erstmal wirklich nach einem guten Instrument um eigene Beiträge ins Netz zu stellen oder andere zu bearbeiten. Doch auch hier, wie in vielen anderen Bereichen des Webs, tritt das Problem der Korrektheit auf. Wenn jeder schreiben kann, was er will und ebenso andere Beiträge verändern kann, geht die Objektivität verloren und es fehlt die Sicherheit der Richtigkeit einer Aussage. Dies gilt dann natürlich genauso für Beiträge zur Religion und religiösen Themen, auf die ich noch zu sprechen komme.

Wikipedia
Um die Nützlichkeit von Wikis zu demonstrieren, möchte ich mich auf das Beispiel der Wikipedia beziehen und dieses näher beleuchten.

wikipedia_hauptseite Weiterlesen …

The Internet is the Trailer Park for the Soul. Seminarnachlese (Heidelberg).

05.04.2009 Kommentare aus

von Simone Heidbrink

Im Wintersemester 2008/09 starteten wir ein Experiment. Wir, das waren Kerstin Radde-Antweiler, mittlerweile an der Uni Bremen und ich, beide aus dem „Dunstkreis“ der religionswissenschaftlichen Internetforschung:

Wie würde es sein, ein Seminar zum Thema „Social Media“ und Religionswissenschaft zu veranstalten und diese Plattform dann eben auch zur Veröffentlichung und zum (wissenschaftlichen) Austausch zu nutzen?

Also nicht nur „Trockenschwimmen“, nicht nur Theorie (wie es in unserem Fach doch oft praktiziert wird) und Darüber-Reden, sondern hinein in die Praxis!

Zu diesem Zweck gründeten wir diesen Weblog. Und damit das mit dem Austausch auch wirklich klappt (denn wer kommentiert schon Beiträge des Kommillitonen, der im Seminar direkt nebenan sitzt?), wurde das Seminar gleichzeitig an beiden Universitäten, also in Bremen und in Heidelberg, angeboten. So weit so gut.

Natürlich unterschieden sich die beiden Seminare voneinander. Teilweise in der Konzeption, teilweise auch (jedoch nur geringfügig) in den Texten und thematischen Schwerpunkten, die besprochen wurden. Ich werde im Folgenden aus meiner Perspektive der Dozentin aus Heidelberg berichten, wie das Seminar dort ganz allgemein so „lief“. Weiterlesen …

„How Virtual is Reality?“

25.03.2009 Kommentare aus

von Simone Heidbrink und Kerstin Radde-Antweiler

„How virtual is reality?“ / „Wie virtuell ist die Realität?“ ist eine der Fragen, die nicht zuletzt im vorigen Semester in unserem Seminar „The Internet is the Trailer Park for the Soul’ – Web 2.0-Anwendungen als religionswissenschaftlicher Gegenstand und religionsgeschichtliche Quelle“ immer wieder aufgekommen ist. Tatsächlich ist diese Frage selbst in Forscherkreisen immer noch umstritten.

  • „Sind Freundschaften, die ich im Internet schließe, gar nicht „real“, sondern nur virtuell?“
  • „Kann ich in einer Welt, die nur aus Bits und Bytes besteht, „echte“, vielleicht sogar „religiöse“ Gefühle entwickeln?
  • „Und wenn ich im Internet bete, ist das dann ein echtes Gebet?“
  • „Und wer entscheidet überhaupt über solche Zuordnungen?“

Die diesjährige Summer School „How Virtual is Reality“, die vom 10. bis 19. Juli 2009 als Kooperation der Universität Bremen, der Universität Oldenburg und der privaten Jacobs Universität in Bremen stattfinden wird, will sich genau solchen Fragestellungen aus einer Forschungsperspektive insbesondere aus den Bereichen sozialer, kultureller und religiöser Interaktion, Kommunikation und Performanz widmen. Der Kurs richtet sich vor allem an Doktoranden und Studierende im Hauptstudium, aber auch Studierende im Grundstudium mit Erfahrung auf dem zu behandelnden Themengebiet sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

Mehr als 15 internationale Referenten (darunter die Autorinnen dieses Beitrags, sowie renommierte Forscher wie Hans Kippenberg, Jan Schmidt, Christopher Helland u.a.) werden den Teilnehmern einen Kanon interaktiver Theorien und Methoden an die Hand geben und diese mit ihnen einüben. Am Ende des Kurses werden alle Teilnehmer in der Lage sein, eigenständig Forschungsprojekte innerhalb Virtueller Welten zu planen und durchzuführen. Das Internet wird jedoch nicht nur als Untersuchungsfeld, sondern auch als Plattform für akademischen Austausch und Lehre dienen. So werden einige der Unterweisungen in Second Life stattfinden und das Internet als Veröffentlichungs- und Diskussionsplattform für Teilnehmer und Referenten dienen.

Nähere Informationen sowie die genauen Details zur Bewerbung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen!

Die Organisatorinnen Kerstin Radde-Antweiler und Simone Heidbrink

Kategorien:trailerpark Schlagwörter: , ,

Die Wissenschaft und die Blogosphäre. Eine Untersuchung anhand des Blogs http://www.chrismonblogs.de

23.03.2009 Kommentare aus

von Franziska Schau

Innerhalb meines Essay werde ich mich der Untersuchung der Website http://www.chrismonblogs.de widmen.

chrismonblogs

Dies ist ein Blog des Verlages http://www.chrismon.de. Betrachtet man das Weblog, so lässt sich feststellen, dass es einfach gestaltet ist. Bilder von den Herausgebern beziehungsweise Autoren sind nicht vorhanden. Allgemein gesprochen ist es schlicht gestaltet. Klickt man auf einen Artikel, so werden in einer Navigationsleiste auch andere Artikel eingeblendet.
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Kategorien:trailerpark

Westliche Esoterik und die „Die Prophezeiungen von Celestine“

von Benjamin Pogadl

Esoterik? Schon mal gehört …

Wirft man den Begriff Esoterik in den Raum trifft man oft auf sehr ähnliche Reaktionen. Die Einen können damit so überhaupt nichts anfangen und andere haben zumindest eine grobe Ahnung davon, was man sich unter Esoterik vorzustellen hat. „Das ist doch das Zeug mit den Geistern, Steinchen und Teebaumölen und so.“ Übersähe man die Polemik in diesem Satz wäre das gar nicht so verkehrt. Und lustigerweise kommen solche unbeholfene und schwammige Definitionsversuche einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise doch sehr nahe.

Das mag jetzt paradox und blödsinnig klingen, ist vielleicht am Ende dieses Artikels aber gar nicht mehr so abwegig. Aber bevor du dich jetzt komplett desinteressiert von diesem Artikel abwendest und meinst eh schon alles zu wissen, lass mich doch ein wenig mehr Licht auf das Phänomen werfen und versuchen zu erklären, warum das so ist.

Denn an sich, so sagt man sich gern, hat man ja mit Esoterik so überhaupt nichts am Hut. Aber seien wir doch einmal ehrlich. Energetisch geladene Steine, kleine Figuren, bei denen man sich nicht sicher ist, was sie eigentlich darstellen sollen, Duftlampen, oder ein Deck Tarotkarten – irgendwas, ob nun mit „religiöser“, bzw. „spiritueller“ Intention verbunden, oder nicht – hat doch jeder zu Hause herumfahren. Grund genug sich einmal mit dem Hintergrund
des Phänomens ein wenig auseinanderzusetzen.

Hierfür möchte ich zunächst versuchen den Esoterikbegriff im Allgemeinen zu diskutieren und herauszuarbeiten, warum eine klare Definition dem Phänomen am Ende nicht gerecht wird. Danach werde ich mich bemühen eine vermeintlich bessere Herangehensweise von Kocku von Stuckrad vorzustellen und mit dieser das Fallbeispiel „Die Prophezeiungen von Celestine“, einen Roman von James Redfield, auszuleuchten. Weiterlesen …