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Archive for Januar 2009

Sebastian Emling: Blogs als religionsgeschichtliche Quelle

Impuls-Referat von Sebastian Emling, M.A. zu seiner Verwendung von Weblogs als religionsgeschichtliche Quelle im Rahmen seiner Dissertation „‚Selection of a President has to be an Act of Faith.‘ Die unterschiedliche Stilisierung John McCains und Barack Obamas zu ‚Oberpriestern‘ der American Civil Religion“

Link: Weblogs als religionsgeschichtliche Quelle

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Bildportale im Internet

29.01.2009 Kommentare aus

Ein Forschungsbericht und dessen Praxis am Beispiel der flickr-Gruppe Our Religion ~Islam~

von Anna Blatt

Bildportale im Internet, offensichtlich als eine Form von Social Media betrachtbar, können Gegenstand religionswissenschaftlicher Forschung bzw. religionswissenschaftliche Quelle sein. Dies scheint zunächst plausibel, doch schließt sich unweigerlich die Frage nach dem Umgang mit solch einem Gegenstand bzw. solch einer Quelle an. Für einen Kunsthistoriker ist das Sammeln, Analysieren, Interpretieren von Bildmaterial täglich Brot, aber für einen Religionswissenschaftler?

David McDonald Portrait

Im Folgenden wird eine Methode vorgestellt, die, in Anlehnung an Kommunikationswissenschaftliche Methoden, Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Umgang mit Bildmaterial aufzeigt. Grundlage bildet hierbei der Forschungsbericht „Visual Conversation Styles in Web Communities“ (pdf) von David W. McDonald. In einem weiteren Schritt wird eine Benutzergruppe des Portals flickr.com nach dieser Methode behandelt werden, um aufzuzeigen, wie die abstrakte Theorie in die Praxis umsetzbar ist. Notwendig hierfür wird außerdem die Entwicklung einer Religionswissenschaftlichen Fragestellung sein um dieses spezifische Beispiel sinnvoll und ergebnisorientiert zu betrachten.
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Hellands Online-Religion / Religion Online

28.01.2009 Kommentare aus

Christopher Helland

Eine kritische Betrachtung.

von Sophie Roll

Die Unterscheidung, die Christopher Helland zwischen online-religion und religion-online vornimmt, ist ein Ansatz, inhaltlich religiöse Webseiten zu kategorisieren.

Dabei bezeichnet er als online-religion die von unkonventionellen religiösen Gemeinschaften genutzte Seiten, die allen Partizipation im Netz im Rahmen der technischen Gegebenheiten ohne hierarchische Strukturen möglich machen. In seiner Überarbeitung von 2005 (Direktlink auf das PDF, erschienen in Online – Heidelberg Journal of Religions on the Internet, Volume 01.1 Special Issue on Theory and Methodology) fasst er sozusagen als kleinsten gemeinsamen Nenner zusammen, Individuen oder Gemeinschaften, die zumindest das Internet als Teil ihrer religiösen Identität verstehen.

Mit religion-online hingegen bezeichnet er die virtuelle Darstellung traditioneller religiöser Institutionen innerhalb althergebrachter Hierarchien (one-to-many-Kommunikation), die vorrangig für bereits integrierte Mitglieder angeboten wird. Bei dieser Kategorie nennt er in seinem Text von 2005 als Grundmerkmal religiöse Menschen oder Gemeinschaften, die das Internet lediglich als Erweiterung der ansonsten gelebten Religiosität sehen.

Ich denke, diese Aufteilung ist nicht haltbar. Zunächst ist die Koppelung an traditionelle Religionen bzw. individuelle Glaubenssysteme unhaltbar.
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Web 2.0 – Was ist das eigentlich?

22.01.2009 1 Kommentar

Der Versuch einer analytischen Auseinandersetzung dreier Positionen.

von Anne-Kathrin Gaida

Wie Sonja Bettel 2009 in ihrem Artikel Warum Web 2.0? Oder: Was vom Web 2.0 wirklich bleiben wird (pdf, Artikel aus dem Buch Social Semantic Web) über die Entwicklungsgeschichte und den Facettenreichtum des Begriffs Web 2.0 richtig bemerkt, würde bei einer Straßenbefragung wahrscheinlich niemand so genau sagen können, was sich dahinter eigentlich verbirgt.

Es klingt nach einer Softwareversion, hat aber damit rein gar nichts zu tun. Es klingt auch ein bisschen nach einer „neuen Art“ vom WWW, aber auch diese Annahme ist falsch. Web 2.0 – was ist das nun eigentlich? Dieser Artikel wird die Frage wohl mitnichten erschöpfend beantworten können, es wird jedoch versucht, ein bisschen Klarheit in das Begriffswirrwarr zu bringen.
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